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Helvetia Vertriebsvorstand Panhauser: „Wir nehmen unsere soziale Verantwortung sehr ernst“

Helvetia Vertriebsvorstand Panhauser: „Wir nehmen unsere soziale Verantwortung sehr ernst“

09. Dezember 2022

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5 Min. Lesezeit

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Im Blickpunkt

IDEA helvetia ist eine Stiftung, die Personen und Institutionen bei konkreten Projekten in den Bereichen Mensch, Natur und Umwelt unterstützt. Werner Panhauser, Vorstand für Marketing und Vertrieb der Helvetia Versicherungen Ag, erklärt warum Helvetia soziales Engagement ganz besonders am Herzen liegt.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 12/9/2022

Helvetia verstehe sich laut Werner Panhauser als Unternehmen, das sich der sozialen Verantwortung bewusst ist und auch etwas dafür tun wolle: „Im Rahmen dessen unterstützen wir kleinere und größere Projekte im Bereich Sport, Kunst und Bildung, bei denen Kinder und Jugendliche aktiv mitwirken. Die Vereinsarbeit in Österreich ist sehr vielseitig. Allerdings fehlt es an finanziellen Mitteln, um diverse Projekte realisieren zu können. Daraus entstand die Stiftung IDEA.“

„Wir leisten Beiträge zur Förderung nachhaltiger Projekte zugunsten von Mensch, Natur und Umwelt“

Mit IDEA möchte Helvetia unter anderem Akzente setzen, um das Umweltbewusstsein zu fördern. „Die Stiftung möchte dazu beitragen, die Umwelt vor schädlichen Einflüssen zu schützen und den Erhalt natürlicher Lebensräume zu fördern. In diesem Sinne engagiert sie sich für den Schutz der Umwelt und fördert die Vernetzung von ökologisch wertvollen Lebensräumen. Dazu gehört unter anderem die Förderung von Projekten zur Reinhaltung der Luft, des Wassers und der Böden. Vor allem Projekte zum Thema ‚Wald‘, welche sich mit dem Schutz und der nachhaltigen Entwicklung der Begrünung in Berg-, Rand- und Stadtregionen beschäftigen, liegen im Fokus“, erklärt Panhauser und berichtet weiter: „Außerdem ist es der Stiftung ein Anliegen, Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Dabei unterstützen wir Projekte, die jungen und älteren Menschen Perspektiven öffnen und Anregungen geben. Die Stiftung fördert sowohl Beiträge zum besseren Verständnis der verschiedenen Generationen, als auch Aktivitäten zur sozialen oder gesellschaftlichen Integration und zur Förderung der Chancengleichheit.“

Gesuch einreichen: Wie läuft so ein Förderungsprozess ab?

Meistens werde der Kontakt zu den Vereinen bzw. den Gemeinden über Helvetia-Mitarbeiter vor Ort hergestellt: „Der Außendienstmitarbeiter oder der Makler meldet uns ein Projekt, das unterstützt werden soll. Dazu muss er ein elektronisches Gesuchsformular, das im Helvetia-Intranet abgelegt ist, ausfüllen. Idealerweise sollte eine Anfrage mindestens drei Monate vor dem Start des geplanten Projektes rechtzeitig zu den viermal jährlich stattfindenden Sitzungen des Stiftungsrates eingereicht werden. Das ausgefüllte Gesuchsformular ist das wichtigste Dokument für die Beurteilung eines Projekts und den Förderentscheid. Der Stiftungsrat entscheidet, welches Projekt gefördert wird. Dabei orientiert er sich am Stiftungszweck, den aktuellen Vergaberichtlinien und den vorhandenen Mitteln“, informiert Panhauser.

„Wir fördern den Naturschutz und setzen uns für den Erhalt von Schutzwäldern ein“

Seit 2011 engagiert sich Helvetia auch für den Schutzwald und unterstützt die (Wieder-)Aufforstung und Pflege von Schutzwäldern. Dabei setzt sich Helvetia für die Prävention im Vorfeld, für Maßnahmen im Schadenfall und die Behebung der Schäden danach ein. „Wir hatten als eine der ersten Versicherungen in Österreich einen Grünen Fonds, wo jeder Kunde einen Baum mitgepflanzt hat. Das war ein Riesenerfolg. Für die ersten 1.000 Bäume benötigten wir nur vier Monate. Seit 2014 haben wir so in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesforsten 125.000 Bäume im Salzkammergut, Pinzgau, Zillertal, Gusswerk, Spittal an der Drau und Waidring gepflanzt“, so Panhauser.

Vertrieb: Wie erging es der Helvetia Versicherung im Jahr 2022?

Laut Panhauser gehe es Helvetia sehr gut und sei mit 8% Wachstum unterwegs: „Da hat aber ehrlicher Weise auch der Index mitproduziert. Dennoch gibt das organische Wachstum Anlass zur Freude. Wir wachsen sehr stark über dem Markt. Wir konnten circa 30 neue Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Richtungen rekrutieren – teilweise sehr erfahrene Leute und teilweise auch welche, die man unter dem Begriff Newcomer subsummieren kann.“

Zudem sei es Helvetia gelungen, die Geschäftsbeziehung mit der Maklerschaft weiter auszubauen. „Im Bereich KMU geht es uns sehr gut. Hier haben wir vor drei Jahren begonnen, unsere Aktivitäten, massiv zu verstärken. Wir haben in der Abteilung KMU auch personell mit Underwriting und Polizzierung investiert. Hier haben wir mittlerweile zweistellige Wachstumsraten. Wir werden als Versicherer für KMU-Betriebe auch immer mehr wahrgenommen. Die Bereiche Haushalt, Eigenheim, Kfz und Fondsgebundene Lebensversicherung laufen ebenfalls sehr gut“, so der Vertriebsvorstand abschließend.

Das gesamte Interview lesen Sie in der AssCompact Jänner-Ausgabe!

Foto oben: Werner Panhauser, Vorstand für Marketing und Vertrieb der Helvetia Versicherungen Ag

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