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Österreichischen Pensionskassen 1. Quartal 2021: Verwaltetes Vermögen leicht gestiegen
11. Juni 2021

Österreichischen Pensionskassen 1. Quartal 2021: Verwaltetes Vermögen leicht gestiegen

Das von den österreichischen Pensionskassen (PK) verwaltete Vermögen betrug zum Ende des 1. Quartals 2021 25,5 Mrd. Euro und erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorquartal um 2,1%. Dies geht aus dem „Quartalsbericht Q1 2021 – Pensionskassen“ der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hervor.


Im Berichtszeitraum waren rund 998.000 Menschen Anwartschafts- und Leistungsberechtigt (+ 0,3%). Davon bezogen 12%, rund 120.000 Personen bereits eine Pensionsleistung aus dem Pensionskassensystem. Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) quartalsweise errechnete Veranlagungsperformance betrug im 1. Quartal 2021 2%, wobei die überbetrieblichen PKs (2%) besser abschnitten als die betrieblichen (1,3%). Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre betrug damit die Performance 3,9%, jene der vergangenen fünf Jahre 4,2% und für die vergangenen zehn Jahre betrug sie im Schnitt 4,2%. Insgesamt waren acht Pensionskassen auf dem österreichischen Markt tätig, fünf überbetriebliche und drei betriebliche.

Das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen wurde zu rund 97,37% indirekt über Investmentfonds gehalten. Im Hinblick auf die verschiedenen Anlagekategorien war das verwaltete Vermögen überwiegend in Aktien (38,59%) und Schuldverschreibungen (34,93%) angelegt. Der Rest verteilte sich auf Guthaben bei Kreditinstituten (7,01%), Immobilien (5,43%), Darlehen und Kredite (0,81%) und sonstige Vermögenswerte (13,23%). 30,02% des Veranlagungsvolumens wurde – nach Absicherungsgeschäften – in fremder Währung gehalten.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website!

Bild: ©magele-picture – stock.adobe.com





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