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VIG: gruppenweit 150 Digitalisierungsprojekte
26. April 2019

VIG: gruppenweit 150 Digitalisierungsprojekte

 Bei der Vienna Insurance Group (VIG) bereitet man sich intensiv auf die digitale Transformation vor. Als Versicherer müsse man zunehmend einen „Mehrwert“ bieten, ist Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler überzeugt.


 In der digitalen Transformation sieht die VIG neben der Klimaerwärmung den Trend mit den umfassendsten Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft. „Als Versicherung gilt es zunehmend, einen zusätzlichen Mehrwert zur Hauptaufgabe der Risikoabsicherung zu bieten“, sagt VIG-Chefin Elisabeth Stadler. Sie sehe darin die Chance, „auch künftig im Set jener Dinge vorhanden zu sein, die im Leben unserer Kunden als wichtig erachtet werden“.

Schadensprävention, Mobilität, Individualisierung

So könne etwa die Vernetzung von Mensch und Geräten zur Schadensprävention beitragen. Computergesteuerte Systeme im Haushalt warnen rechtzeitig vor einem eventuell eintretenden Schaden und treffen automatisiert Präventionsmaßnahmen. Mobilität werde zunehmend durch autonomes Fahren geprägt sein, das zu völlig neuen Risikoparametern und Versicherungsmodellen führe. Die Individualisierung definiert den Versicherungsbedarf neu und bringt kurzfristige Absicherungen zu maßgeschneiderten Tarifen und Leistungen.

 

„Wir arbeiten in zahlreichen Projekten intensiv daran, auch zukünftig in einer digitalisierten und vernetzten Welt ein stabiler und verlässlicher Partner für unsere Kunden zu sein“, so Stadler. Derzeit laufen in der Gruppe mehr als 150 Digitalisierungsprojekte, von denen die Mehrheit innerhalb von zwei Jahren umgesetzt wird.

Blockchain und Sicherheits-App

Beispielsweise ist der Rückversicherer VIG Re mit Sitz in Prag kürzlich beim InsurTech B3i Services AG mit einem strategischen Investment eingestiegen. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Versicherungsindustrie zur Entwicklung einer unabhängigen Blockchain-Plattform, über die Versicherer Rückdeckungen kaufen können.

Die bulgarische VIG-Tochter Bulstrad hat eine App entwickelt, die das Sicherheitsgefühl im Alltag erhöhen soll. So kann etwa das Kind das Tracking seines Nachhausewegs per App freigeben, sodass die Eltern die Strecke mitverfolgen können. Kommt das Kind vom geplanten Weg ab oder erfolgt keine Bewegung, wird umgehend ein Sicherheitsdienst benachrichtigt.

Foto: Vienna Insurance Group / Robert Newald





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