Maklerbetrieb: Ein Glücksgriff, wenn Mitarbeiter von selbst ertragreich sind

Maklerbetrieb: Ein Glücksgriff, wenn Mitarbeiter von selbst ertragreich sind

23. März 2021

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4 Min. Lesezeit

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News-Im Blickpunkt

Immer mehr Makler arbeiten mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Wer diesen Schritt geht, hat sowohl die Chance zur Aufgabenteilung als auch die Chance, selbst als Kopf der Firma ertragreicher zu sein. Trotzdem beschleicht viele Vermittler das Gefühl, dass die eigene Rechnung nicht so richtig aufgeht, dass Mitarbeiter sich nicht lohnen.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 3/23/2021

Von Steffen Ritter (Foto), www.agenturberatung.de

Das Wichtigste vorab: Nur die wenigsten Mitarbeiter rechnen sich von selbst, also kurz nach der Einstellung, ohne dass Vermittler irgendetwas dafür tun müssen. Deshalb sollten Sie nicht enttäuscht sein oder gar den personellen Schritt gänzlich in Frage stellen, wenn er sich noch nicht 100% auszahlt. Aber Sie können genau hieran arbeiten. Noch treffender ist sogar, Sie können und sollten hier den entscheidenden Schritt zum wachsenden Maklerbetrieb gehen. Das erfordert allerdings eine Kompetenzerweiterung auf Inhaberseite. Mitarbeiter zum Ertrag bringen, sie durchdacht zu führen – das ist die Aufgabe.

Professionelle Mitarbeiterführung ist mehr als ein paar Instrumente. Professionelle Mitarbeiterführung spielt sich in verschiedenen Facetten ab. Das Schöne ist: Es ist erlernbar und die Punkte, die hierfür auf Ihrer Agenda stehen, sind endlich. Hier die fünf häufigsten Gründe, warum laut unseren Best practice Analysen Mitarbeiter viel oder eben viel zu wenig Ertrag bringen. In diesen Punkten – das ist mein Tipp – sollten Sie sich zuerst verbessern.

1. Das motivierende Klima fehlt

Macht es Spaß, bei Ihnen zu arbeiten? Sicher, Arbeit macht nicht immer nonstop Spaß. Aber schon durch ein paar Kleinigkeiten kann ein viel besseres Arbeitsklima entstehen. Es sind meist kleine Rituale, Aufmerksamkeiten oder auch etwas Zeit, die man dem eigenen Team schenkt. Viele Inhaber haben durch zu viele andere Aufgaben den Blick für ihre Mitarbeiter verloren. Dabei bringt wenig schon so viel.

2. Die klaren Verantwortlichkeiten fehlen

In Maklerbetrieben sind Aufgaben häufig nicht glasklar abgegrenzt. Wer exakt ist wofür verantwortlich? Aufgrund der Stundenzahl pro Woche oder des zu kleinen Teams geht das oft scheinbar gar nicht. So macht „jeder alles“. Dabei knüpft sich Ertrag oft am Selbstverständnis, die- oder derjenige Zuständige zu sein, der ein bestimmtes Ergebnis verantwortet. Das geht im Außen- und auch im Innendienst.

3. Die Ziele und Einzelgespräche fehlen

Auch wenn Verantwortlichkeiten feststehen, fehlen mitunter klare Ziele. Was genau wird erwartet? Die Ziele sollten realistisch sein und von den Mitarbeitenden motiviert auf- und angenommen werden. Erst dann wird es verbindlich. Das gelingt in der Regel nur im Einzelgespräch, in denen exakt auf den Einzelnen eingegangen werden kann. Beides, Ziele setzen und Gespräche wirkungsvoll führen, ist erlernbar.

4. Das Entwickeln der Mitarbeiter fehlt

Viele, nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wollen „weiterkommen“, wollen sich entwickeln. Fehlt hier die Chance, ist manchmal Dienst nach Vorschrift die Folge. Besonders ertragsstark werden Mitarbeitende, wenn sich Aufgabenfelder ergeben, die ihnen richtig Spaß machen. Klar, das geht nicht immer. Es lohnt aber, darüber zu sprechen. Wenn es gelingt, ist es zugleich das beste Bindungsinstrument.

5. Das Mitnehmen bei den Veränderungen fehlt

In den letzten Jahren blieb bei Maklern kein Stein auf dem anderen. Und noch immer lebt die Veränderung. In dieser gefühlt unsicheren Zeit sollten Mitarbeiter mitgenommen werden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für beste Leistungen ist, das „Warum“ zu verstehen. Wer seine Mitarbeiter einbezieht, bekommt zudem oft Ideen aus dem Team, die dann noch viel wahrscheinlicher zu Erfolgen führen.

Mein Tipp: Widmen Sie sich 2021 diesen Themen! Überlassen Sie den Erfolg von Mitarbeitern nicht dem Zufall. Neben diesen fünf häufigsten „Mängeln“ – oder besser Entwicklungsfeldern – gibt es noch ein paar weitere Themen mehr.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der AssCompact April-Ausgabe!

Titelbild: ©drubig-photo – stock.adobe.com

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