EFM: Mit neuem Konzept in die Zukunft der Maklerlandschaft Österreichs

EFM: Mit neuem Konzept in die Zukunft der Maklerlandschaft Österreichs

31. August 2022

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6 Min. Lesezeit

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News-Management & Wissen

Das Führungsteam der EFM Versicherungsmakler AG Josef Graf, Peter Schernthaner, Rainer Polleichtner und CEO Wilhelm Brandstetter sprechen im Interview über die geplante Expansionsstrategie, Unternehmensbeteiligungen und welche Vorteile das Aus- und Weiterbildungsangebot für die Makler hat.

Mag. Peter Kalab

Redakteur/in: Mag. Peter Kalab - Veröffentlicht am 8/31/2022

Kürzlich gab die EFM mit dem Einzug von Peter Schernthaner und Rainer Polleichtner die Erweiterung des Vorstands bekannt. Sie soll auch der Grundstein für die zukünftige Ausrichtung und geplante Expansionsstrategie sein, die vor allem auf drei Bereiche basiere: „Zum ersten wollen wir, dass unsere bestehenden Franchisepartner weiterhin wie bisher organisch wachsen. Hier – so denke ich – haben wir bereits in den letzten Jahren echte Maßstäbe in der Branche gesetzt. Zum zweiten möchten wir natürlich auch neue Franchisepartner gewinnen, die mit uns gemeinsam wachsen wollen, die also auch das Potenzial erkennen und nutzen, mit der EFM ihre Ziele gemeinsam zu erreichen. Drittens leben wir in einem hochspannenden Umfeld, das es bisher so in unserer Branche nicht gegeben hat. So wird es in den nächsten Jahren über 1.000 Makler geben, die keine familieninterne Betriebsnachfolge haben, hier also einen anderen Weg suchen. Genau hier haben wir schon in der Vergangenheit mit unseren Konzepten punkten können und werden dies mit unserem Joint Venture mit Martens & Prahl und Söderberg weiter ausbauen und verstärken. Hier geht es dann im Speziellen um das Thema der Zukäufe in regionalen Zukaufsgesellschaften für Maklerbestände, welche nicht durch unsere bestehenden Partner gekauft werden“, erläutert Graf.

„Mit der Zusammenarbeit mit Martens & Prahl profitieren auch alle unsere Franchise-Partner“

Bei der 30-Jahr-Feier im Vorjahr hat EFM die Partnerschaft mit Martens & Prahl angekündigt. Dabei gehe es, laut Vorstandsvorsitzender Wilhelm Brandstetter, vor allem um Beteiligungen an Unternehmen. „Gemeinsam mit Söderberg haben wir dabei jetzt auch eine unglaubliche Kapitalkraft. Wir machen zurzeit um die 26 Mio. Euro Provisionsumsatz, Martens & Prahl um die 110 Mio. Euro, Söderberg 640 Mio. Euro Provisionsumsatz im Jahr. Wenn ein großer Teil des Marktes in Zukunft die Betriebe verkaufen wird, dann hat das einfach auch mit Kapitalkraft zu tun. Söderberg ist ebenfalls wie wir ein Franchise-System und ist an 400 Maklern in Europa beteiligt. Hier haben wir ganz klar eine gemeinsame Wachstumsstrategie im Auge. Davon profitieren natürlich auch direkt und indirekt alle unsere Franchise-Partner“, ist sich Brandstetter sicher.

Aus- und Weiterbildung: „Einer unserer wesentlichen Vorteile für Makler ist die Unterstützung im fachlichen Bereich“

Peter Schernthaner ist seit rund sieben Jahren bei der EFM und für den Fach- und Ausbildungs-Bereich zuständig. Unterstützung im fachlichen Bereich sei einer der wesentlichen Vorteile, den die EFM den Maklern bietet, so Schernthaner und erklärt: „Unterstützung bedeutet, dass wir dafür sorgen, dass die Produkte, die unsere Partner anbieten, aktuell sind und sich von anderen Produkten am Markt abheben. Wir beziehen die Erfahrungen der Makler, auch im Schadenbereich, in die Produktweiterentwicklung mit ein. Unser System gewährleistet den Maklern den ständigen Zugriff auf alle Produktunterlagen und ermöglicht so auch den Vergleich mit anderen Produkten am Markt. Diese Werkzeuge ständig aktuell zu halten, ist ein wesentlicher Punkt, den der Fachbereich abzudecken hat. Die laufende Unterstützung unserer Partner bei Produktfragen gewährleistet in dem Bereich das Fach-Support-Service.“

Beim Fach-Support-Service handelt es sich um den dritten Teil der Aus- und Weiterbildung der EFM. Hierbei gehe es laut Schernthaner in erster Linie um die Ausbildung von neuen Mitarbeitern der Franchise-Partner sowie um die Weiterbildung der Partner selbst. Zur Ausbildung der Makler gehöre auch die Risikoerfassung, Dokumentationspflichten usw, informiert Schernthaner: „Wir bieten, technisch digital unterstützt, den gesamten Prozess an. So wird der Makler vom ersten Augenblick – wenn der Maklerpartner Kontakt mit dem Kunden aufnimmt, bis zur Erfüllung des Versicherungsvertrages, also im Schadenfall, von uns unterstützt. Das bedeutet, dass wir dazu alles digital zur Verfügung stellen und weiterentwickeln. Diese Werkzeuge entwickeln wir nicht nur aus unserer eigenen Kenntnis bzw. aus unseren eigenen Recherchen heraus weiter, sondern auch auf Basis von Informationen aus Besprechungen bzw. Workshops, die wir regelmäßig mit Partnern abhalten. Unseren Partnern stehen alle relevanten Formulare zur Verfügung, die in einem automatischen Prozess dann aufscheinen, wenn sie gebraucht werden.“

„Die EFM befindet sich auf Expansionskurs“

Rainer Polleichtner ist von der Helvetia in den EFM-Vorstand gewechselt. Seine Expertise liegt im Vertrieb und Marketing. Schwerpunkt im EFM-Vorstand ist die geplante Expansion. „Ich kenne und schätze die EFM seit nunmehr über 20 Jahren. Sie befindet sich auf Expansionskurs. EFM ist der Schrittmacher in der Branche und ist meine persönliche Nummer Eins am österreichischen Versicherungsmaklermarkt. Einen Großteil der handelnden Personen kenne ich über die Jahre hinweg nicht nur beruflich, sondern auch auf freundschaftlicher Basis. Aus diesen Gründen habe ich mich wohlüberlegt für den Wechsel entschieden, auch wenn mir dieser nicht leicht gefallen ist. Das positive Feedback der EFM Gemeinschaft zu meinem Einstieg war wirklich schön und hat mich besonders gefreut. Im neuen Dreiervorstand haben wir auf Grund unserer persönlichen Stärken und der langjährigen Erfahrungen der handelnden Personen eine Top Besetzung“, sagt Polleichtner abschließend.

Foto oben v.l.n.r.: Ernst Vallant (AssCompact), Josef Graf, Peter Schernthaner und Rainer Polleichtner (nicht am Bild: Wilhelm Brandstetter)

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