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Allianz: Jeder fünfte Verkehrsunfalltote in Österreich ist ein Motorradfahrer
14. Juni 2021

Allianz: Jeder fünfte Verkehrsunfalltote in Österreich ist ein Motorradfahrer

Nicht weniger als 74 Menschen verunglückten in Österreich im vergangenen Jahr tödlich auf dem Motorrad – das waren 21,5% aller Unfalltoten auf Österreichs Straßen. Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich dieser Prozentsatz nahezu verdoppelt. Proportional besonders gefährdet sind laut Schadenaktenanalysen der Allianz junge Biker bis zu 24 Jahren.


„Motorräder haben kaum eine ‚Knautschzone‘, die die Aufprallenergie im Falle eines Sturzes absorbiert. Umso wichtiger ist auch bei kurzen Strecken oder sehr heißem Wetter das Tragen einer kompletten Schutzkleidung“, betont Christoph Marek, Vorstand Versicherungstechnik der Allianz Österreich. Aus Bequemlichkeit die sorgfältige Vorbereitung einer Ausfahrt zu vernachlässigen, könne gravierende Auswirkungen haben. Aufprallversuche des Allianz Zentrums für Technik (AZT) zeigten deutlich, wieviel schlimmer Verletzungsfolgen für Ungeschützte sind. Auch die Materialpflege sollte nicht vernachlässigt werden, empfiehlt die Allianz. Während die Maschine oft mit großer Sorgfalt gepflegt wird, achten zahlreiche Biker weniger darauf, schadhafte Helme mit zerkratzten Visieren zu wechseln. Immerhin ist die „aktive Fahrzeugsicherheit“ auch bei Motorrädern mittlerweile technisch weit vorangeschritten. Sie hilft vor allem, die Stabilität des Motorrades in kritischen Fahrsituationen zu optimieren. Speziell beim Kauf gebrauchter Motorräder sollte man darauf achten, dass diese Sicherheitssysteme tatsächlich eingebaut sind.

Sportliche Ambition als häufige Unfallursache

Motorradunfälle sind sehr oft Alleinunfälle – das heißt, die Ursachen liegen ausschließlich bei den Lenkern des Motorrads. Die Allianz Schadenakten zeigen, dass es oft sportliche Ambition ist, die zu Fehlern beim Überholen oder falscher Wahl der Geschwindigkeit in Kurven führt. Unfälle geschehen zudem häufig, weil in Gruppenfahrten nicht genügend Abstand eingehalten wird bzw. mangelhafte Abstimmung erfolgt, mahnen die Unfallexperten des AZT. Gerade jugendlichen Lenker, die aufgrund erhöhter Risikobereitschaft und teilweise fehlender Fahrpraxis besonders gefährdet sind, empfiehlt die Allianz daher Sicherheitskurse mit zertifizierten Trainingsleitern.

Richtige Absicherung bei Motorradschäden

Neben Sicherheitsaspekten, die Biker beachten sollten, ist ein Blick auf den Deckungsumfang der Motorradversicherung ratsam. Einer der häufigsten gemeldeten Schäden und größten Risiken für Zweiräder ist beispielsweise der Parkschaden, der in der Regel nur mit einer Vollkasko-Versicherung abgesichert ist. Die Allianz bietet mit ihrer Teilkaskoversicherung die Deckung von Park- und Vandalismusschäden an. Je nach gewünschter Risikoabdeckung stehen den Kunden vier unterschiedliche Versicherungspakete (Comfort, Plus, Extra, Max) zur Auswahl.

Foto oben: hristoph Marek, Vorstand Versicherungstechnik der Allianz Österreich





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