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Allianz-Chef Vrignaud: Müssen im Maklervertrieb besser werden
10. Februar 2020

Allianz-Chef Vrignaud: Müssen im Maklervertrieb besser werden

„Vereinfachung“ steht bei der Allianz Gruppe in Österreich ganz oben auf der Agenda. Was geplant ist und wo es in der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern noch hakt, darüber spricht CEO Mag. Rémi Vrignaud im AssCompact Titelinterview.


Bei der Allianz steht vieles unter dem Motto „Vereinfachung“. Hier sei man schon „ein schönes Stück weitergekommen“, so Vrignaud. „Aber ich bin noch nicht zufrieden. Wir sind noch nicht gut genug. Ich sage immer, es ist nicht einfach, einfach zu sein. Wenn ein Kunde ein Service sozusagen auf Knopfdruck bekommt, dann steckt meistens ein immenser technischer und organisatorischer Aufwand dahinter.“

„Volle Transparenz für alle Beteiligten“

Derzeit arbeitet die Allianz daran, „den gesamten Schaden zu transformieren“ – ein „gewaltiges Unterfangen, das sicher nicht von heute auf morgen umzusetzen ist“. Ein Zukunftsszenario: „Meldet ein Kunde einen Schaden beim Vermittler, so kann dieser einen Rückruf aus dem Schadenservice beauftragen. Wir haben das für einen Teil des Vertriebs bereits eingeführt, und es klappt üblicherweise innerhalb einer Stunde.“ Hiermit könne auch der Vermittler entlastet werden. Wichtig sei dabei aber „volle Transparenz für alle Beteiligten, vor allem für unsere Vermittler“.

Maklervertrieb biete „großes Wachstumspotenzial“

„Ein Bereich, wo wir auf jeden Fall besser werden müssen, ist der Maklervertrieb“, sagt Vrignaud. „Mein persönlicher Zugang dazu ist: Makler sind Partner und Kunden. Und Kunden sind bekanntlich König!“ Daher wolle man das „Beziehungsmanagement“ mit den Maklerpartnern verbessern. „Ich weiß, wie wichtig es Maklern ist, dass man persönlich zur Verfügung steht. Hier setzen wir Initiativen, auch in der Verkaufsunterstützung.“

Im Hinblick auf den Maklervertrieb seien die Ziele für 2020 „Verbesserung des persönlichen Beziehungsmanagements und gemeinsam gesundes Wachstum“, so Vrignaud. „Wir wissen, dass der ungebundene Vertrieb sehr wichtig ist und großes Wachstumspotenzial bietet.“

Das Titelinterview lesen Sie in der AssCompact Februar-Ausgabe.



Kommentare

von Helmut Mojescick am 10.02.2020 um 14:05 Uhr
In 33 Berufsjahren konnte ich noch nie so herzlich lachen wie über diesen Beitrag.
Es ist schon eine Kunst die "Wiener Allianz" und die "Anglo" zu dem zu machen was heute als Mahnmal noch übrig ist. So ist es wenn man McKinsey beauftragt und Shareholder Value zur Religion ernannt wird.

von Claudia Schlosser am 11.02.2020 um 12:56 Uhr
Sehr geehrter Herr Mojescick,
die Allianz ist derzeit dabei, viele Dinge zu erneuern. Ganz wichtig dabei sind die Bedürfnisse der Kunden und die Erfahrungen der Vermittler. Das Interview in der aktuellen AssCompact-Ausgabe steht unter dem Titel „Ganz oben auf der Agenda steht Zuhören!“. Bitte geben Sie uns dazu die Gelegenheit. Ich lade Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch ein, um auch Ihre Sichtweise kennen zu lernen.
Freundliche Grüße, Claudia Schlosser




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