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Comgest: Keine „kurzfristigen Wetten“ bei Investments
14. Mai 2019

Comgest: Keine „kurzfristigen Wetten“ bei Investments

„Vertrauen Anleger weiterhin auf europäische Aktien?“ Dieser Frage widmete sich die Fondsgesellschaft Comgest bei einer Veranstaltung in Wien. Angesichts der politisch und wirtschaftlich unsicheren Lage setze man auf möglichst stabile Unternehmen.


„Die politische und wirtschaftliche Lage in Europa bleibt höchst unsicher“, betonte Franz Weis (Foto), Portfoliomanager und Teamleiter Europa-Aktien bei Comgest. „Bei Comgest konzentrieren wir unsere Aufmerksamkeit weiterhin auf solche Unternehmen, die so wenig wie möglich von makroökonomischen Faktoren beeinflusst werden und sich dank Innovationen, stabiler Endmärkte und einer starken operativen Umsetzung den politischen und konjunkturellen Zyklen entziehen können.“ So habe man seit Beginn der „Brexit-Saga“ 2016 zu keinem Zeitpunkt sein Portfolio als Antwort auf die damit verbundenen Unsicherheiten geändert. „Bei unseren Investmententscheidungen blenden wir die von der Politik verursachten Störgeräusche aus“, so Dieter Wimmer, Leiter Sales Österreich der Fondsboutique Comgest.

Trotz Herausforderungen zuversichtlich

Die in den Comgest-Europa-Fonds vertretenen Unternehmen erwarten 2019 zwar gesamtwirtschaftliche Herausforderungen, seien aber dennoch zuversichtlich. „Organisches Umsatzwachstum ist der einzig nachhaltige Treiber für Gewinnwachstum in Europa“, so Weis. „Wir halten nach Geschäftsmodellen Ausschau, die nicht so schnell aus der Spur kommen oder gar entgleisen – Dingen, die sich nicht über Nacht ändern, anstatt kurzfristige Wetten mit hoher Fehlerwahrscheinlichkeit einzugehen“, sagt Wimmer.

Neuzugang Ferrari

Die Teilnehmer erhielten zudem Einblicke in die drei europäischen Comgest-Strategien Growth Europe, Growth Europe Smaller Companies und Growth Europe Opportunities. Als Beispiele für wachstumsstarke Unternehmen nannte Weis etwa Ambu, einen dänischen Anbieter von Einwegprodukten für Krankenhäuser, und den Weltmarktführer im Bereich Zahntechnik Straumann aus der Schweiz. Einer der jüngsten Zukäufe des Fondsmanagers ist Ferrari. „Mit über 15 neuen Modellen in den kommenden vier Jahren sowie dem Verkaufsstart für Ferrari’s Icona Klasse ist das Wachstum gut untermauert“, so Weis.

 





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