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Chatbots: So profitieren Sie und Ihre Kunden von Digitaler Intelligenz!
06. Mai 2019

Chatbots: So profitieren Sie und Ihre Kunden von Digitaler Intelligenz!

Viele Makler sind skeptisch gegenüber digitalen Beratungstools. Dabei sollten sie sich den neuen Möglichkeiten durch Chatbots & Co. nicht verschließen, sondern sie zum eigenen Vorteil nutzen, betont Verkaufsprofi Martin Limbeck.


Von Martin Limbeck

„Unsere Kunden wollen Berater aus Fleisch und Blut, da sind wir auf der sicheren Seite …“ Eine Meinung, die immer noch viele Finanzdienstleister vertreten. Ganz ehrlich: Ich glaube auch nicht, dass die Digitalisierung Verkäufer und Berater überflüssig machen wird. Zumindest nicht die wirklich Guten. Allerdings ist das noch lange kein Grund, sich vor sämtlichen Innovationen zu verschließen. Im Fokus Ihres Bestrebens sollte vor allem eins stehen: Die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden. Und egal wie gut Ihre Berater sind: Wenn die Kunden reihenweise abwandern, weil spontane Termine nicht möglich und sämtliche Telefonleitungen dauernd belegt sind, haben Sie das Nachsehen!

Einfache Aufgaben abgeben

Auch wenn es gerade in der Finanzdienstleistung beratungsintensive Produkte gibt, gilt das noch lange nicht für das gesamte Segment. Oft geht es den Kunden auch um simple Nachfragen bezüglich ihrer Finanzen, Adressänderungen etc. – und hier können und sollten Sie sich technische Unterstützung an Bord holen. Einige FinTechs machen es bereits vor: Sie nutzen Bots, mit denen die Kunden rund um die Uhr chatten können, etwa um die Finanzen zu checken oder eine neue Anlage- und Absicherungsstrategie zu finden. Andere Aufgaben rund um die Vermögensverwaltung können auch längst von Apps oder Finanzmanagement-Tools abgedeckt werden, die Kunden rund um die Uhr und sogar unterwegs auf ihrem Smartphone nutzen können.

Künstliche Intelligenz nutzen

Die Vorteile solcher Chatbots liegen auf der Hand: Sie bedienen mehrere hundert Kunden gleichzeitig, sind 24/7 erreichbar, sind in der Lage, einfache Fragen zu beantworten – und entlasten Ihre Finanzberater so nachweislich. Beispiel gefällig? O2 setzt auf einen Bot namens „Lisa“ und aktuelle Auswertungen zeigen, dass die Künstliche Intelligenz Vertriebsmitarbeiter um gut 8.000 Kontakte pro Woche entlastet. Aus meiner Sicht ein zukunftsweisender Schritt in die richtige Richtung.

Keiner verlangt, dass Sie von heute auf gleich das gesamte Unternehmen umkrempeln müssen. Doch es ist höchste Zeit anzufangen, bevor der Wettbewerb uneinholbar an Ihnen vorbeizieht. Künstliche Intelligenz nimmt Ihren Mitarbeitern nichts weg, sondern unterstützt Sie. Denken Sie nur an die Zeit, die so „freigeschaufelt“ wird. Ihre Kunden sind glücklich, weil ihnen schnell weitergeholfen wird. Und Ihr Team hat wieder mehr Zeit zur Verfügung, um sich komplexeren Anfragen zu widmen, sich intensiv auf Kundengespräche vorzubereiten und viel mehr … Nutzen Sie die Chance, worauf warten Sie noch?

Der Autor

Martin Limbeck ist Inhaber der Limbeck® Group, einer der führenden Experten zum Thema Blended Learning und Entwicklung von Lernkonzepten für Unternehmen, sowie einer der meistgefragten und renommiertesten Business-Speaker und Verkaufsspezialisten auf internationaler Ebene. Für seine innovativen und nachhaltigen Angebote wie den LOOP-Prozess® und die Martin Limbeck® Online Academy wurde Martin Limbeck unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung und dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“ ausgezeichnet. Mehr Informationen auf www.martinlimbeck.de und www.limbeckgroup.de.





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