ARTIKEL-VORSCHAU

Stoïk: Cyberreport 2025 zeigt Verschiebung der größten Risikofaktoren

(Bild: © Stoïk )

Stoïk: Cyberreport 2025 zeigt Verschiebung der größten Risikofaktoren

12. Dezember 2025

|

1 Min. Lesezeit

|

Studien

Der Cyberreport 2025 von Stoïk beschreibt eine Veränderung der Risikolandschaft. Betriebliche Schäden entstehen zunehmend durch Abhängigkeiten in Software, Dienstleistungen und Cloud-Identitäten – und nicht mehr nur durch die Kompromittierung einzelner Systeme.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 12.12.2025

Stoïk beobachtet in seinen Incident-Response-Einsätzen 2025 eine deutliche Verlagerung der Schadensursachen. Nach Angaben des Unternehmens liegen die größten Risiken nicht mehr primär in direkt angegriffenen Systemen, sondern in Abhängigkeiten wie Software-Komponenten, Dienstleisterzugängen, Cloud-Identitäten oder zentralen Plattformdiensten. Die Angriffsfläche eines Unternehmens endet demnach nicht an der eigenen Infrastruktur.

Franziska Geier, Deutschland-Chefin von Stoïk:

"Cybersecurity wurde lange als Problem ‚innerhalb der eigenen Mauern‘ verstanden: Perimeter schützen, Systeme patchen, Mitarbeitende schulen und davon ausgehen, dass der Rest schon hält. 2025 hat sich dieses Bild verschoben."

Beobachtete Muster aus Incident-Response-Fällen

Das Stoïk CERT hat vier Muster identifiziert, die in den untersuchten Fällen 2025 besonders häufig auftraten. Dazu zählen Angriffe über manipulierte Software-Komponenten, Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen bei Dienstleistern, Cloud-Missbrauch durch entwendete Zugänge und großflächige Störungen, die operativ kaum von Cyberangriffen zu unterscheiden sind und Auswirkungen auf Meldepflichten und Krisenprozesse haben können.

Foto oben: Franziska Geier, Deutschland-Chefin von Stoïk

sharing is caring

Das könnte Sie auch interessieren