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Was die Österreicher versichern würden
13. August 2018

Was die Österreicher versichern würden

Was sind die größten Ärgernisse im Alltag der Österreicher? Und was würden sie versichern, wenn sie könnten? Diesen Fragen ging eine Umfrage von marketmind im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung nach.


Am meisten stört es die Befragten, wenn sich andere Personen verspäten (39,3%). Knapp dahinter folgt die Unannehmlichkeit, im Stau zu stehen (39%). An dritter Stelle rangieren Geschwindigkeitsübertretungen (35%).

Die größten Ärgernisse im Sommer stellen Mückenplagen (50%), schlafraubende Hitzenächte (44%) und Hitzewellen (37%) dar. Besonders Burgenländer leiden darunter – alle drei Ärgernisse betreffen dort jeden Zweiten. 

Körper und Persönlichkeit

Wäre es möglich, würden sich knapp 50% der Befragten ihre Hände versichern lassen, 33% die Beine, 14% ihre Figur und zwölf Prozent ihre Haare.

Als „persönliche Schätze“ würde beinahe die Hälfte der befragten Österreicher Lebensfreude, die eigene Freiheit und geistige Fitness versichern. Letztere ist gemeinsam mit der körperlichen Fitness (Platz 4) Männern tendenziell wichtiger als Frauen. Bei Menschen ab 60 Jahren liegt die geistige Fitness mit 63% auf Platz eins.

Ältere Generation schätzt Sozialsystem

In der Kategorie ‚persönliches Umfeld‘ stellen Liebe und Zusammenhalt in der Familie für 80% der Österreicher das wichtigste Gut dar. Der Freundeskreis und Haustiere belegen Platz zwei und drei. Bei der älteren Generation sind eher die Nachbarschaft und die Gemeinde unverzichtbar.

In der Kategorie „Heimat“ ist für die Mehrzahl der Befragten die Tatsache am wichtigsten, in Frieden zu leben. Danach folgen die hohe Lebensqualität in Österreich sowie die gesunde und intakte Umwelt. Mehr als die Hälfte der über 60-Jährigen gibt an, das gute Sozialsystem in Österreich zu schätzen. Bei den übrigen Altersgruppen erreichte der Wert hier nur zwischen 34 und 40%.

Österreicher sicherheitsorientiert

75% der Befragten erweisen sich als sicherheitsorientiert, nur sieben Prozent würden sich selbst als eher risikobereit bezeichnen. Insgesamt geben die Österreicher an, dass ihnen immaterielle Dinge wichtiger sind (40%) als materielle Dinge (13%). Männer sind etwas häufiger materiell orientiert (17%) als Frauen (10%).





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