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 Pensionskassen: Trendwende nach COVID-19-Turbulenzen
02. September 2020

Pensionskassen: Trendwende nach COVID-19-Turbulenzen

Laut FMA-Halbjahresbericht betrug das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen zum Ende des 2. Quartals 2020 23,2 Mrd. Euro, ein Anstieg um +5,9% zum Vorquartal. Damit konnte der durch die Kapitalmarktturbulenzen in Folge des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie im 1. Quartal ausgelöste massive Rückgang von 2,4 Mrd. Euro (-9,8%) gegenüber dem Jahresultimo 2019 zu mehr als der Hälfte (+1,3 Mrd. Euro) wieder aufgeholt werden.


Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten verringerte sich jedoch aufgrund der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt im 2. Quartal um 0,1% auf rund 985.000; in etwa 11,5% von diesen beziehen bereits eine Pensionsleistung. Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) errechnete Veranlagungsperformance war wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 mit –4,6% negativ, wobei jedoch ein Plus von 6,0% im 2. Quartal das Minus von 10% im 1.Quartal zum Teil ausglich. Im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance +1,2%, +1,9% bzw. +3,6%. Dies geht aus dem heute von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das 2. Quartal der österreichischen Pensionskassen hervor.

Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 97,2% indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Veranlagungsklassen machen Schuldverschreibungen mit 41,4% den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit 33,8% und Guthaben bei Kreditinstituten mit 7,9%. Der Rest entfällt auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte. Das Vermögen war nach Währungsabsicherungsgeschäften zu 29,8% in ausländischer Währung veranlagt.





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