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Digitale Branchentrends: Ernüchterung und Neuorientierung

Das Softwareunternehmen BISS hat Experten zu Digitalisierungstrends in der Versicherungswirtschaft befragt. Dabei zeichnet sich Ernüchterung, aber auch eine Neuorientierung ab. Top-Thema bleibt Prozessoptimierung, Kunden-Apps liegen wieder im Trend, das Interesse an Social Media sinkt. 

Sparbuch und Lebensversicherung für Österreicher wieder attraktiver

Das Interesse der Österreicher an Bausparer und Sparbuch ist zuletzt nach einem historischen Tief Anfang 2016 wieder gestiegen. Auch Lebensversicherung und staatlich geförderte Pensionsvorsorge befinden sich in leichtem Aufwind, zeigt das Stimmungsbarometer 2016 der GfK Austria.

Urlaub in Österreich: Drei Viertel verzichten auf Reiseversicherung

Fast neun von zehn Österreicher sind 2016 zumindest einmal innerhalb des Landes verreist. Die Inlandsurlauber schätzen vor allem den hohen Sicherheitsstandard – und schließen deshalb meist keine Reiseversicherung ab. Das ermittelte die Allianz Global Assistance (AGA) in einer aktuellen Umfrage.

Handy, Navi und Beifahrer: Ablenkung ist Unfallursache Nummer 1

Alkohol ist längst nicht mehr das häufigste Risiko im Straßenverkehr: Rund 30% aller tödlichen Unfälle im Jahr werden durch Ablenkung verursacht. Besonders gefährlich ist laut einer aktuellen Allianz-Studie moderne Fahrzeugtechnik, die in Österreich vergleichsweise häufig genutzt wird. Gefährdet sind vor allem junge Fahrer unter 24 und Berufslenker.

Junge Menschen meinen: Versicherungen braucht man einfach

Versicherungen gehören einfach zum Leben dazu, meint die große Mehrheit junger Menschen laut zwei aktuellen Studien der Münchner Agentur Youngcom!. Vom Versicherungsberater wollen sie aber nur dann kontaktiert werden, wenn sie ihn ausdrücklich darum gebeten haben.

Prognose: Versicherer verlieren bis 2050 drastisch Kunden

Steigende Schadenquoten und weniger Potenzial für Neukunden: Bis 2050 werden Versicherer in Deutschland vier Millionen Kunden verlieren, prognostiziert das IMWF Institut für Management Grund dafür sei die demografische Entwicklung.

„Versicherungen müssen Risiko und Sicherheit vollständig neu denken“

Versicherer werden 2026 keine Versicherungen mehr, sondern Sicherheit verkaufen. Nur mit adaptiven Produkten werden Anbieter künftig erfolgreich sein, glauben die Trendforscher des Leipziger Instituts 2b ahead.

Pensionen: Österreicher erwarten unrealistische Summen

Drei Viertel der berufstätigen Österreicher zwischen 25 und 45 gehen von einem schlechteren Lebensstandard in der Pension aus. Bei der privaten Zusatzvorsorge klaffen Zahlungsbereitschaft und Ertragserwartung deutlich auseinander, wie eine Umfrage im Auftrag der ARGE Zusatzpensionen zeigt.

Studie: Wie sich Vorsorge-Wünsche im Lebenslauf ändern

Für 72% der Österreicher ist der Berufseinstieg – im Alter zwischen 18 und 30 Jahren – der richtige Zeitpunkt, um mit einer lebensbegleitenden Vorsorge zu beginnen. Das ergab eine GfK-Studie im Auftrag von Swiss Life Select Österreich. Weil sich die Bedürfnisse je nach Lebensphase ändern, sind anpassungsfähige Produkte gefragt.   

KMU schlecht über betriebliche Altersvorsorge informiert

Die betriebliche Altersvorsorge hat sich in österreichischen Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) kaum durchgesetzt. Grund dafür ist auch fehlendes Wissen, wie eine Umfrage der VPI Vermögensberatung GmbH unter 400 Betrieben in Österreich zeigt.

Sparverhalten der Österreicher drückt auf Rendite

Österreichs Haushalte konnten ihr Geldvermögen seit 2012 zwar steigern, erzielen aber weiterhin die niedrigste Rendite im europäischen Vergleich. Wie viel Geld die Österreicher durch ihre konservative Anlagepolitik „verschenken“, rechnen Allianz-Experten in einer neuen Studie vor.

KMU fürchten Betriebsunterbrechung durch Cyber-Angriffe und Naturkatastrophen

Eine Betriebsunterbrechung gilt für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) als größte Gefahr, die Internet-Kriminalität und Klimawandel mit sich bringen. Wie bedroht sich Österreichs Betriebe fühlen, hat GfK im Auftrag der Zurich Insurance Group in einer repräsentativen Umfrage erhoben.

Allianz: Weltweit immer mehr D&O-Schadensfälle

Das Risiko für Führungskräfte, für unternehmerische Entscheidungen persönlich haftbar gemacht zu werden, steigt weltweit. Triebkräfte dafür sind Cyber- und Datenschutz-Vorfälle, Aktivismus von Aktionären oder Aufsichtsbehörden und der Einfluss von Prozessfinanzierern. Aktuelle Trends der Managerhaftpflicht bildet eine neue Studie der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) ab.

Österreichs Finanzchefs wollen kein Risiko eingehen

Europas Finanzvorstände sind verunsichert. In Österreich ist die Stimmung zwar deutlich besser als etwa in Deutschland, doch der Risikoappetit ist geringer denn je. Das zeigt die aktuelle CFO-Studie von Deloitte, für die mehr als 1.000 Finanzvorstände in 17 europäischen Ländern befragt wurden.

Frauen fürchten Altersarmut und vernachlässigen Vorsorge

Unter Frauen ist die Angst vor Altersarmut besonders hoch, wie eine Umfrage im Auftrag von Swiss Life Deutschland zeigt. Gleichzeitig haben viele Frauen ihre eigene Altersvorsorge bisher vernachlässigt.

Allianz-Studie: „Mini-Babyboom“ in Großstädten

In Metropolen entwickelter Länder werden um durchschnittlich sieben Prozent mehr Kinder geboren als im landesweiten Schnitt, wie eine aktuelle Allianz-Studie ermittelt hat. Dennoch ändert dieser Trend nichts an der generell starken Bevölkerungsalterung.

Autos der Österreicher: PS-Leistung enorm gestiegen

Die Österreicher kaufen immer PS-stärkere Autos. So ist die PS-Stärke der Autos laut einer Analyse der Wiener Städtischen Versicherung in den vergangenen zehn Jahren um rund ein Fünftel gestiegen. In der Steiermark wird der größte Wert auf die PS-Leistung gelegt.

Was Kunden wollen: Wird digitale Kommunikation überschätzt?

Apps, Live-Chat, soziale Medien: Immer mehr Versicherer versuchen, mit ihren Kunden digital zu kommunizieren. Wie Angebote und Kundenwünsche aber auseinandergehen, zeigt eine repräsentative Umfrage der ServiceRating GmbH in Deutschland.

Versicherer verlieren Digital Natives an neue Mitbewerber

Digital Natives finden nicht den richtigen Zugang zum Versicherungsmarkt. Die klassischen Versicherer drohen damit den Anschluss an die attraktive Zielgruppe zu verlieren und den digitalen Insurtechs das Feld zu überlassen So lautet das Fazit einer aktuellen Studie aus Deutschland.

Vertrauen in Branchen: Selbstbild weicht oft von Fremdwahrnehmung ab

Eine deutsche Studie hat danach gefragt, wie stark Beschäftigte der eigenen Branche vertrauen. Den größten Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung in Sachen Vertrauenswürdigkeit gibt es in der Finanzwirtschaft.

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