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Pensionskassen auch im vierten Quartal 2018 im Minus
08. März 2019

Pensionskassen auch im vierten Quartal 2018 im Minus

Das vergangene Jahr ging für die österreichischen Pensionskassen wenig erfreulich zu Ende. Konkrete Zahlen zum vierten Quartal hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) nun veröffentlicht.


Das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen ging im vierten Quartal 2018 um 3,7% auf 21,4 Mrd. Euro zurück. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich im selben Zeitraum um 0,8% auf knapp 948.000 Personen. Davon beziehen etwa elf Prozent eine Pensionsleistung.

Die von der Oesterreichischen Kontrollbank im Auftrag der Pensionskassen errechnete durchschnittliche Veranlagungsperformance lag 2018 mit 5,2% im Minus – nach einem Plus von 6,1% im Jahr zuvor. Der Veranlagungserfolg beträgt im Schnitt der vergangenen drei Jahre +1,6%, auf fünf Jahre gerechnet +0,3% und auf zehn Jahre +4,0%.

Wie das Vermögen aufgeteilt ist

Die Pensionskassen haben ihr Vermögen zu 41,63% in Schuldverschreibungen, zu 25,42% in Aktien, 17,38% in Guthaben bei Kreditinstitute, 6,00 % in Immobilien, 1,06% in Darlehen und Kredite sowie zu 8,51% in sonstigen Vermögenswerten veranlagt. Die Vermögenswerte werden zu 95,88% indirekt über Investmentfonds gehalten. Rund 21,75% der Veranlagungen sind – nach Absicherungsgeschäften – in ausländischer Währung gehalten. Mehr als 99% des Gesamtvermögens wird von den Pensionskassen zu Marktpreisen bewertet, wodurch sich Wertveränderungen unmittelbar im Ergebnis auswirken.





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