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Corporate Identity im Netz: So sichern Sie sich Spitzenkräfte!
01. Februar 2019

Corporate Identity im Netz: So sichern Sie sich Spitzenkräfte!

Qualifizierte Mitarbeiter sind in der Finanzdienstleistung gefragt wie nie. Doch wer nur passiv auf die besten Bewerber wartet, lässt sich eine Menge Potenzial entgehen.


von Martin Limbeck

„Egal was wir auch machen – die richtigen Topseller gehen uns immer durch die Lappen …“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Eins direkt vorweg: Neidisch zum Wettbewerb rüber schielen hilft Ihnen nicht. Fakt ist: Spitzenkräfte sind in der Finanzdienstleistung heute gefragt wie nie. Und das nicht nur in Führungspositionen, sondern vor allem im Vertrieb!

Kein Wunder, wenn Sie mich fragen. Denn die Achillesferse vieler Banken ist nach wie vor das Retail-Banking. Innovation? Fehlanzeige. Online-Banking alleine reicht nicht mehr, um Kunden zu gewinnen – und sie vor allem langfristig zu binden. Der Kunde schaut tendenziell nur auf den angebotenen Zins, die Konditionen etc. Sobald einer Ihrer Mitbewerber ein Angebot hat, das nur ein Quäntchen besser ist, war es das. Übergelaufen ohne Reue. Was Sie dagegen tun können? Zum einen Ihren Klienten statt 08/15-Produkten wirklich individuelle Lösungen präsentieren. Doch vor allem brauchen Sie Verkäufer, die engagiert bei der Sache und in der Lage sind, Ihre potenziellen Kunden abzuholen, eine saubere Bedarfsanalyse durchzuführen und sie langfristig zu begeistern!

Suchen Sie Ihre Mitarbeiter dort, wo sie sich aufhalten – online!

Bei vielen Banken und Versicherungen hat sich seit den 80er Jahren scheinbar nicht viel in Sachen Recruiting getan. Sobald eine Stelle vakant ist, wird eine Anzeige in den großen Tageszeitungen geschaltet – und inzwischen auch bei überregionalen Jobportalen wie Monster oder Stepstone. Mit etwas Glück finden die Gesuche noch ihren Weg auf die Unternehmenswebsite oder vielleicht sogar in die sozialen Medien. Soweit, so gut. Verstehen Sie mich nicht falsch – mit Sicherheit finden Sie auf diesem Wege immer noch qualifizierte Mitarbeiter. Doch Ihnen geht eine Menge Potenzial durch die Lappen, wenn Sie darauf warten, dass die Bewerber zu Ihnen kommen. Spitzenverkäufer sind ein rares Gut, es ist daher höchste Zeit, den Jagd-Modus zu aktivieren und selbst aktiv zu werden! Zum einen kann es sinnvoll sein, auf Headhunter zu setzen, die passende Kandidaten online ausfindig machen und versuchen, sie abzuwerben. Für besonders wichtig halte ich es jedoch, dass Sie in Ihr Image als Arbeitgeber investieren.

Eine Website dient heute längst nicht mehr ausschließlich dazu, Kunden Ihre Produkte oder Dienstleistungen nahe zu bringen. Sie ist auch Ihre Visitenkarte im Netz – und damit Ihre Chance, neue Mitarbeiter anzuziehen! Zeigen Sie, was Sie von Mitbewerbern unterscheidet, welche Aufstiegsmöglichkeiten Verkäufer bei Ihnen haben, wie der Arbeitsalltag bei Ihnen aussieht etc. Setzen Sie hier auch unbedingt auf soziale Medien, um für Ihre Wunschmitarbeiter „erlebbar“ zu werden. Nur, wenn Sie sich hier gut verkaufen, werden Sie auch Mitarbeiter finden, die für Sie gut verkaufen!

Der Autor

Martin Limbeck ist Inhaber der Limbeck® Group, einer der führenden Experten zum Thema Blended Learning und Entwicklung von Lernkonzepten für Unternehmen, sowie einer der meistgefragten und renommiertesten Business-Speaker und Verkaufsspezialisten auf internationaler Ebene. Für seine innovativen und nachhaltigen Angebote wie den LOOP-Prozess® und die Martin Limbeck® Online Academy wurde Martin Limbeck unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung und dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“ ausgezeichnet. Mehr Informationen auf www.martinlimbeck.de und www.limbeckgroup.de.





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