Wertberichtigung griechischer Staatsanleihen kostet UNIQA knapp 350 Mio. Euro
(ac) Der UNIQA Gruppe gelang es, im Geschäftsjahr 2011 das operative Kerngeschäft solide zu entwickeln. Die laufenden Prämien stiegen um 4,4% auf 5.367 Mio. Euro, in den Wachstumsmärkten in Osteuropa sogar um 6,5% auf 1.085 Mio. Euro. Gedrückt wurde das Ergebnis durch die Wertberichtigung auf griechische Staatspapiere.
Die Schadensquote im Schaden- und Unfallgeschäft konnte auf 65,3% gesenkt werden, die Leistungsquote in der Lebens- und Krankenversicherung auf 92,6%. Die Kostenquote erhöhte sich jedoch aufgrund der Einmalbelastungen im Konzernumbau in der Höhe von rund 190 Mio. Euro auf 26,7%.
In diesem Ergebnis ist auch die Nettobelastung durch Wertberichtigung auf griechische Staatspapiere in der Höhe von 346 Mio. Euro enthalten. Diese drückten das EGT auf rund minus 330 Mio. Euro. Andreas Brandstetter, CEO, will auch 2012 auf das robuste operative Kerngeschäft setzen.
Die verrechneten laufenden Prämien, einschließlich der Sparanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung, konnten im Jahr 2011 konzernweit um 4,4% auf 5.367 Mio. Euro gesteigert werden. Darüber hinaus beliefen sich die gesamten verrechneten Prämien auf 5.970 Mio. Euro. In der Lebensversicherung konnten die laufenden Prämien um 4,8% auf 1.657 Mio. Euro gesteigert werden. Die Schaden- und Unfallversicherung erwirtschaftete eine verrechnete Prämie von 2.706 Mio. Euro und damit ein Plus von 4,6% gegenüber dem Vorjahr. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien konzernweit um 3,4% auf 1.005 Mio. Euro.


