Voller Gabentisch für Einbrecher
(ac) Erlesene Schmuckstücke und wertvolle Uhren gehören jedes Jahr zu Weihnachten zu den beliebtesten Geschenken. Rund 75 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz war den Juwelieren für das Weihnachtsgeschäft prognostiziert worden. Doch sind Pretiosen nicht nur von den Beschenkten sehr begehrt, sie finden sich auch auf den Wunschzetteln der Einbrecher ganz oben.
Einbrecher finden nun ideale Arbeitsbedingungen vor: Die dunkle Tageszeit ist lang wie sonst nie, die Haushalte sind frisch gefüllt mit neuen Kostbarkeiten, zahlreiche Bewohner auf Winterurlaub und Wohnungen und Häuser somit unbeaufsichtigt.
Schäden an Wohnungsinhalt und Wertsachen deckt eine Haushaltsversicherung. Für Schmuck und Bargeld gebe es dabei je nach Vertrag aber individuelle Entschädigungsgrenzen, empfiehlt er deshalb einen prüfenden Blick in die Versicherungspolizze. Die Allianz etwa komme im Rahmen der Haushaltsversicherung für Schmuck und andere Wertsachen außerhalb von versperrten Geldschränken für Schäden bis zu 15.000 Euro auf und jeweils weiteren 2.000 Euro für Bargeld und Sparbücher.
Damit die Versicherung im Fall des Falles rasch und reibungslos finanziellen Ersatz leisten kann, benötigt sie aussagekräftige Dokumente zu Originalität und Qualität der Wertgegenstände – also Zertifikate und Rechnungen. Wer Schmuck oder Uhr geschenkt bekam, sollte daher vom Schenker zumindest das Zertifikat einfordern und getrennt vom eigentlichen Wertgegenstand aufbewahren. Fotos sind für die Wertermittlung nur bedingt zu verwenden, helfen aber der Polizei bei der Suche und der Identifizierung von Diebsgut.


