Finanzen 13. Februar 2012

Österreicher fordern mehr Finanzbildung

(ac) Was Österreicher über Investmentfonds wissen, beantwortet die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Studie der AXA Investment Managers (AXA IM) in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest. Das zentrale Ergebnis: Österreicher fordern mehr Finanzbildung.

Ein Großteil der Österreicher findet, dass die Finanzbildung Teil des Lehrplans sein sollte und wünscht sich mehr Information über das Internet, Printmedien und das Fernsehen. Ein weiter Baustein der Studie zum Thema Nachhaltigkeit zeigte, dass die Österreicher nachhaltig investieren möchten, jedoch nicht wissen wie. Die Aufgabe von Berater und Anbieter ist es, den Anleger über Möglichkeiten nachhaltiger Anlageformen und deren Renditemöglichkeiten besser zu informieren, erklärt Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.

Das allgemeine Finanzwissen der Österreicher hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Das Wissensniveau zum Thema Investmentfonds liegt mittlerweile bei nur 45 (2011: 47 Punkte) von 100 erzielbaren Indexpunkten. Dass das Vertrauen der Österreicher in Investmentfonds als mittel- bis langfristige Geldanlage erschüttert ist, beweist die Einstellung zur privaten Altersvorsorge mittels Fonds. Nur 49% der Befragten halten Fonds für altersvorsorgetauglich.

Der Hauptgrund, der die Befragten von einer Investition in Fonds abhält, ist der Mangel an zusätzlichem Geld. Insbesondere die Älteren (60plus) und Geringverdiener sind der Meinung, Fonds seien etwas für Besserverdiener. Der Ländervergleich zwischen Deutschland, Schweiz und Österreich zeigt, dass sich die Deutschen beim Thema Finanzen am besten auskennen.

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