Österreicher bevorzugen in Geldangelegenheiten kompetente Beratung
(ac)Bei der Auswahl eines Investmentfonds verlassen sich 73% der Österreicher auf ihren Anlageberater, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von AXA Investment Managers. Ganze 91% der Befragten halten Beratung insgesamt für wichtig, wenn es um das Thema Geldanlage geht. Gerade Personen, die sich gut mit dem Thema auskennen, wie Fondsbesitzer und Besserverdiener, setzen auf Beratung.
Alternativ gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung: 34% der Fondsbesitzer geben es als gewünschte Informationsquelle bei der Fondsauswahl an. Traditionelle Bratungsmöglichkeiten über Tageszeitungen und das Fernsehen verlieren hingegen zunehmend an Bedeutung, nur 11% greifen tatsächlich darauf zurück. Auch bei der Frage, welche Quellen bei der Fondsauswahl gewünscht werden, zeigt sich diese Tendenz: Während 32% der Gesamtbefragten sich mehr Informationen aus dem Internet wünschen, liegt die Fachpresse abgeschlagen bei 13%, Tageszeitungen bei gerade mal 10% und das Fernsehen bei nur 7%. „Es scheint, das Internet wird genutzt, um sich Basiswissen anzueignen, ersetzt jedoch nicht den persönlichen Austausch mit dem Berater. Die persönliche Komponente spielt weiterhin eine große Rolle“, so Karin Kleinemas, Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.
Die diesjährigen Studienergebnisse zeigen auch, dass es bei der Auswahl geeigneter Beratungsquellen regionale Unterschiede gibt. Besonders auffällig ist hier die Diskrepanz zwischen den einzelnen Regionen: Während fast jeder fünfte Tiroler, Niederösterreicher und Wiener sich bei der Auswahl eines Fonds von Freunden und Verwandten beraten lässt, sind das bei den Südösterreichern, Vorarlbergern und Steirern knapp 5%.


