Gute Absichten in die Tat umsetzen
(ac) „Ich sollte eigentlich… ich werde ab …“ Warum ist es für viele so schwierig, gute Absichten in die Tat umzusetzen und langfristig durchzuhalten? Wir sind die Summe unserer Gewohnheiten. Sie bestimmen unser Selbstbild. Gewohnheiten sind nützliche Verhaltensweisen. Sie machen uns das Leben leichter: Routine entlastet uns von permanentem Entscheidungszwang. Unser beruflicher und privater Alltag läuft halb automatisch ab, eben „wie gewohnt“. Darüber schreibt Alfons Breu von der b2b-coach GmbH in der kommenden Ausgabe von AssCompact.
„Gelegentlich wollen Makler ihre Arbeitsweise ändern. Doch die Gewohnheiten sind enorm hartnäckig. Selbstveränderung ist schwieriger, als die meisten Menschen glauben“, so Breu. Sie ist sogar schwer, wenn es um Leben und Tod geht: 90% aller Herzinfarktpatienten schaffen es nicht, ihren Lebensstil dauerhaft zu verändern, um länger und gesünder zu leben. Der engste Verbündete der Gewohnheiten ist das Gehirn. Es neigt dazu, einmal gelernte Dinge immer wieder zu tun.
„Die guten Absichten haben einige Gegner, die in uns lauern. Zum einen bringen wir nicht genügend Selbstkontrolle auf, um die falschen Dinge zu lassen (zu viel essen, zu wenig Kundentermine….). Zum anderen kriegen wir den Hintern nicht hoch, um die richtigen Dinge zu tun (regelmäßige Bewegung, mehr Zeit für die Tagesplanung…)“, so Alfons Breu weiter.
Um eine alte, unerwünschte Gewohnheit abzulegen und sich eine neue anzueignen, müssen fünf Schritte durchlaufen werden: Am Anfang steht ein Unbehagen oder ein Wunsch. Wenn ich doch nur…Dann kommen wir der Idee näher: Warum eigentlich nicht? Der dritte Schritt ist die Phase der Vorbereitung: Ich besorge mir das Weiterbildungsprogramm, ich informiere mich über… Schritt vier ist: Action! Heute fang ich an! Und schließlich der fünfte Schritt: Durchhalten! Aus dem Vorsatz wird eine neue Gewohnheit!


