Generali Studie: Österreicher verzichten nur ungern auf ihr Auto
(ac)Die Ergebnisse der aktuellen Generali-Autostudie, durchgeführt vom Institut market mit insgesamt 1.080 Befragten, bestätigen: Für die Österreicher besitzt das eigene mobile Gefährt eine unschätzbare Bedeutung. 62% aller Autobesitzer sind fast täglich mit ihrem Fahrzeug unterwegs, nur 12% können sich vorstellen, auf ihre individuelle Mobilität und damit auf ihr Auto gänzlich zu verzichten.
„Das Auto stellt für die Österreicher nicht bloß ein Fortbewegungsmittel dar, um von A nach B zu gelangen. Hinter der Autonutzung stecken Lebensfreude, Stolz und die Erfüllung des Grundbedürfnisses nach Mobilität. Mobil zu sein wird mit Lebensqualität gleichgestellt. Vor diesem Hintergrund ist es logisch, dass Österreichs Autolenker sich trotz hoher Spritpreise sowie des verstärkten Verantwortungsbewusstseins gegenüber unserer Umwelt bei der Autonutzung kaum einschränken“, erläutert Sergius Kahr, Leiter der Kfz Versicherung bei der Generali Versicherung, die aktuellen Studienergebnisse.
In den Bundesländern Kärnten und Tirol liegt die tägliche Autonutzung bei jeweils 71%, während in Oberösterreich und in Vorarlberg nur 55% bzw. 57% der Befragten täglich mit dem Auto unterwegs sind. Der niedrigste Wert liegt mit 49% erwartungsgemäß in der Bundeshauptstadt Wien, wo das Mobilitätsbedürfnis noch am leichtesten durch andere Verkehrsmittel erfüllt werden kann. Mobilität ohne Auto ist für insgesamt 12% der heimischen Autofahrer prinzipiell vorstellbar, Spitzenreiter sind aber auch hier die Wienerinnen und Wiener mit 24%.
Der gestiegene Ölpreis und die CO2 -Diskussion haben dazu geführt, dass sich auch Österreichs Autolenker mehr Gedanken über die Umwelt machen: Gaben 2007 nur 59% der Befragten an, auf energiesparende Fahrweise – etwa durch rechtzeitiges Schalten, vorausschauendes Fahren, Anpassung des Reifendrucks etc. – zu achten, so sind es mittlerweile 72% der Autofahrer.
Mit Ausnahme von Wien und Niederösterreich hat sich in allen
Bundesländern die Zahl der geplanten Autokäufe zum Teil massiv erhöht: Während sich die Oberösterreicher, Steirer und Kärntner bei ihrem Autokauf eher für einen Gebrauchtwagen entscheiden, steht für die Burgenländer, Tiroler und Wiener ein Neuwagen auf der Wunschliste. Tendenziell greifen die Österreicher noch etwas häufiger zum Neuwagen (47%) als zum Gebrauchten (45).
Speziell für diese Fahrzeuge hat die Generali die „Tip & Tat Reparatukosten-Versicherung“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Gebrauchtwagen-Garantieversicherung, die Defekte bis zu 2.000 Euro übernimmt. Service- und Verschleißarbeiten sind davon ausgenommen.
Bei der gewünschten Antriebsart dominieren aktuell die konventionellen Verbrennungsmotoren, die Nachfrage nach Hybrid- und Elektroantrieben entwickelt sich nur langsam: 49% der Autofahrer wollen ein mit Diesel betriebenes Auto und 28% einen Benziner.


