Freischaden und GAP-Klausel sind den Maklern am wichtigsten
(ac) Umfrage von AssCompact über die Zusatzdeckungen bzw. die Zusatzsparten im Kfz-Bereich gibt Aufschluss über die „Markttauglichkeit“ diverser zusätzlicher Produkte.
Die Versicherer haben eine Reihe von Zusatzdeckungen für Kfz-Risken entwickelt. Was halten die Maklerkolleginnen und -kollegen von diesen Zusatzdeckungen? Welche sind ihnen wichtig, welche nicht? Das wollte AssCompact diesmal im Branchenkompass wissen, abgefragt wurden Zusatzdeckungen zur Haftpflichtversicherung, zur Kaskoversicherung sowie Kfz-Zusatzsparten.
Auffallend ist, dass die Zusatzdeckungen für Haftpflicht und Kasko insgesamt für wichtiger erachtet werden als die Kfz-Zusatz-Sparten. Das Ranking bei der Haftpflicht führen der Freischaden, der Zweitwagenbonus innerhalb der Familie und die höhere Versicherungssumme an, die Abwicklungshilfe im Ausland und die subsidiäre Lenker-Haftpflicht werden als nicht so wichtig betrachtet. Stufe 00 in Kombination mit der Lebensversicherung hat bei den Teilnehmern mit Abstand die geringste Wertigkeit.
Unter den Kasko-Zusatzdeckungen sind die GAP-Klausel, die Kleingläser ohne Selbstbehalt und die persönlichen Gegenstände den Umfrage-Teilnehmern am wichtigsten, der halbe Selbstbehalt, der Treubonus bei 3 Jahren Laufzeit und 3 Jahre Laufzeit in der Kasko kommen am schlechtesten an.
Bei den Zusatz-Sparten überzeugt die Teilnehmer einzig der Kfz-Rechtsschutz kündbar bei Fahrzeugwechsel, Insassenunfall bzw. Lenkerunfall wird vom weitaus größten Teil der Vermittler als unwichtig betrachtet.


