Europa: Ein Hotspot für Naturkatastrophen
(ac) Naturkatastrophen verursachen Milliardenschäden für die Volkswirtschaft und bedeuten oft eine hohe finanzielle Belastung für die Betroffenen. Die Daten der VAV Versicherungs-AG und des Rückversicherungsexperten Guy Carpenter zeigen auf, dass Europa ein Hotspot für Naturkatastrophen ist und die Schadenssummen steigen.
Seit dem Jahr 1900 traten in Österreich 45 signifikante Ereignisse auf, die Häuser zerstört und verschiedenste Regionen verwüstet haben. Im Schnitt bedrohen Stürme, Hochwasser und Erdbeben alle 2,5 Jahre die österreichische Bevölkerung und deren Eigentum.
Dr. Norbert Griesmayr, Generaldirektor der VAV Versicherungs-AG, macht darauf aufmerksam, dass die meisten Österreicher nur mangelhaft oder gar nicht gegen Naturkatastrophen versichert sind. Aus diesem Grund fordert er auch die Einführung einer gesetzlichen Pflichtversicherung und richtet den Appell an die Politik, Voraussetzungen für eine gesamtösterreichische Versicherungslösung zu schaffen. Angestrebt werden soll ein Bündel von Risiken, das einen möglichst großen Schadensbereich abdeckt gegen die Folgen von Hochwasser, andere Überflutungen, Erdbeben und Lawinen.
Die Bauwesenversicherung der VAV deckt Schäden, die den privaten Bauherren selbst betreffen sowie neben Vandalismus und Diebstahl auch wetterbedingte Beschädigungen. Bereits errichtete Gebäude sind durch die Haushalts- und Eigenheimversicherung der VAV geschützt, die in der Regel Schäden durch außergewöhnliche Naturereignisse wie Hochwasser, Überschwemmungen, Erdbeben und Vermurungen bis zu 7.500 Euro deckt.


