Banken-Test zeigt Wichtigkeit der selbstständigen Vermögensberater
(ac) Der niederösterreichische Fachgruppenobmann Michael Holzer stellte für den Fachverband Finanzdienstleister die gleiche Kreditanfrage an sechs verschiedene Banken. Die Unterschiede waren erheblich: Bis zu 22.000 Euro Kostenersparnis seien mit einer qualifizierten Beratung erzielbar.
Für den Fachverband Finanzdienstleister stellte der niederösterreichische Fachgruppenobmann Michael Holzer die Kredit-Konditionen von sechs österreichischen Banken einander gegenüber. Die Anfrage war für alle gleich: 250.000 Euro sollten mit einer Laufzeit von 25 Jahren finanziert werden. Die Unterschiede waren erheblich.
Vergleicht man das teuerste mit dem günstigsten Angebot, ergibt sich eine Kostenersparnis von rund 22.000 Euro. Dies zeigte sich nicht zuletzt am effektiven Jahreszinssatz, der im günstigsten Fall um 0,6 Prozent niedriger lag. Bei den einmaligen Spesen konnte man sich 10% ersparen und bei der Risikoversicherung 5.000 Euro.
Für Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister, erfüllt der selbstständige Vermögensberater eine wichtige gesellschaftliche Rolle, da neben der Unterstützung beim Aufbau und Erhalt des Vermögens gerade bei Finanzierungen aller Art das Fachwissen und der Marktüberblick des Vermögensberaters für den Kunden besonders wertvoll seien. Laien wären mit den Fachausdrücken und Sach-Informationen oft überfordert. Zudem erspare der selbstständige Vermögensberaters dem Kunden viel Zeit, für den gewissenhaften Vergleich aller sechs Angebote seien mindestens 20 Stunden an Recherche nötig gewesen.


