AXA: Studien zu Österreichs Anlageverhalten
(ac)Die meisten Österreicher würden frei verfügbares Geld anlegen statt ausgeben (51%). Investmentfonds spielen dabei wieder eine wichtigere Rolle: Der typische österreichische Investmentfondsbesitzer ist männlich, nutzt das Internet und verfügt über ein mittleres Einkommen (1.501 – 3.000 Euro). Soweit das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie von AXA Investment Managers.
Speziell bei Männern sowie den 18– bis 39-jährigen ist eine gesteigerte Anlagebereitschaft in Fonds erkennbar. Diese kennen sich mit dem Thema Geld- und Kapitalanlage besser aus als andere und haben ein hohes Wissen über Fonds. Hätten sie jeweils 50.000 Euro zur freien Verfügung, würden sie die Wohnung renovieren (33%) oder das Geld für eine größere Anschaffung verwenden (35%). Während im Vorjahr noch 14% das Geld zur Schuldentilgung verwendet hätten, sind es in diesem Jahr gerade mal 10%. Knapp jeder vierte Fondsbesitzer würde das Geld auf ein Sparkonto legen.
Zudem setzen fast alle österreichischen Fondsbesitzer auf Beratung (97%). Fondsbesitzer informieren sich beim Thema Finanzen hauptsächlich über Gespräche mit Bank-, Versicherungs- oder Finanzberatern und setzen bei der Fondsauswahl auf einen namhaften Anbieter. Nur noch jeder Zweite ist der Meinung, man bräuchte vertiefte wirtschaftliche Kenntnisse, um in Fonds zu investieren: „Die Tatsache, dass Österreicher Fonds nicht länger kompliziert finden, zeigt, dass sie die Folgen der Krise gut gemeistert haben und wieder auf das eigene Wissen vertrauen“, so Karin Kleinemas, Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.


