Studien 30. Juni 2011

Alternativmedizin: 66% der Österreicher sind positiv überzeugt

(ac)Die Ergebnisse einer im Auftrag der Donau durchgeführten Befragung zeigen, dass sich 84% der Österreicher öfter alternativmedizinisch behandeln lassen würden, wenn es eine Versicherung dafür gäbe. Besonders Frauen nutzen bereits alternativmedizinische Behandlungen (74%), wobei die Wiener dieser Möglichkeit wesentlich aufgeschlossener gegenüberstehen als die Tiroler.

1.208 Österreicher zwischen 20 und 50 wurden durch das Beratungsunternehmen Sophie Karmasin Market Intelligence GmbH befragt, wie sie zu den Themen Alternativmedizin und Gesundheitsvorsorge stehen. 97% der Österreicher ist der Begriff „Alternativmedizin“ bereits geläufig, wobei Homöopathie und Akupunktur mit jeweils 95% zu den Spitzenreitern zählen. Es folgen die Reflexzonenmassage (82%), Bachblütentherapie (80%), Akupressur (76%), Chiropraktik (67%), TCM (65%), Bioresonanz-Therapie (54%) und Osteopathie (49%).

Laut Studie greifen die Österreicher besonders bei weniger schwerwiegenden Beschwerden auf alternativmedizinische Behandlungsmethoden zurück. Dazu Motivforscherin Karmasin: „Bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Herzbeschwerden setzt die überwiegende Mehrheit der Österreicher aber auf die Schulmedizin. Wobei 78 % der Befragten der Meinung sind, dass die Alternativmedizin eine ideale Ergänzung zur Schulmedizin ist.“

40% der ÖsterreicherInnen zwischen 20 und 50 Jahren schätzen die Kosten für eine alternativmedizinische Behandlung auf bis zu 100 Euro. 30% der Befragten haben keine Vorstellung davon, wie viel alternativmedizinische Behandlungen kosten. Doch unabhängig davon ist sich die Mehrheit einig darüber, dass sie sich eine Versicherung für solche Behandlungen wünschen. „Im Durchschnitt würden die Österreicher 32 Euro im Monat für eine derartige Versicherung ausgeben“, so Motivforscherin Karmasin.

Tatsächlich ist eine derartige Versicherung aber bereits günstiger zu haben. „Unser Tarif SecurMed Ambulant, der alle diese alternativmedizinischen Leistungen beinhaltet und noch viele zusätzliche Behandlungen aus der Schulmedizin, kostet für einen 30-jährigen Mann nur rund 26 Euro pro Monat“, informiert Dr. Franz Kosyna, Generaldirektor der Donau Versicherung.

Im Rahmen der Studie wurde aber nicht nur das Verhältnis der Österreicher zum Thema Alternativmedizin abgefragt, sondern auch das Vorsorge-Verhalten. 63% der Befragten betreiben mindestens 1 bis 2 mal pro Woche Sport, wobei Salzburg und Tirol zu den sportlichsten Bundesländern (69%) zählen. Auch das Thema Wellness nimmt einen breiten Raum ein, weniger Interesse hingegen besteht in Sachen Abnehmen. Nur knapp ein Drittel der Befragten zwischen 20 und 50 Jahren interessiert sich für Gewichtsreduktionskonzepte, der Großteil setzt auf Sport und Bewegung (42%) sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung (40%). Insgesamt fühlen sich die Österreicher als gesund (71%), nur Geschiedene, getrennt Lebende und verwitwete Personen fühlen sich vergleichsweise weniger gesund (55%).

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