Allianz: Wie zufrieden sind Frauen in ihrem Beruf?
(ac) Das neue Arbeitsmarktbarometer der Allianz zeigt auf, wie zufrieden Frauen in ihrem Beruf sind. Neun von zehn berufstätigen Österreicherinnen würden sich eine Führungsposition in ihrem Unternehmen grundsätzlich zutrauen, aber nur 4% haben dies tatsächlich geschafft. 66% der Frauen sind immerhin mit ihrem Job zufrieden und haben sich auch mit der Doppelbelastung Beruf-Haushalt ganz gut arrangiert.
Der Initiator der Studie, Allianz Personalchef Dkfm. Norbert Dörner erklärt, dass die Mehrheit der Frauen derzeit dennoch keine Führungsrolle anstrebe, zum einen wegen der Familie, zum anderen wegen unüberwindbarer firmeninterner Hürden. Aufgrund der demographischen Entwicklung kann es sich Österreichs Wirtschaft jedoch nicht leisten, auf dieses Potential zu verzichten.
Nach Schulnoten geben die Österreicherinnen ihrem Arbeitsplatz im Schnitt eine 2,2, womit sie nicht ganz den Zufriedenheitslevel der Männer erreichen. Banken, Versicherungen und andere Dienstleistungsunternehmen schneiden dabei deutlich besser ab als Industrie, Unterrichtswesen und Verwaltung. Aus dem Ergebnis der Studie zieht Dörner das Fazit, dass Österreichs Frauen die faktischen Gegebenheiten ihres Berufes hinnehmen. Es wundert ihn jedoch nicht, dass sich das Thema Karriere für viele von ihnen unter den bestehenden Bedingungen von vornherein nicht stellt.
Das neue Allianz Konzept fokussiert individuelle Qualifizierungsprogramme, aktive Ermutigung und erheblich verbesserte Rahmenbedingungen für Frauen, die eine Führungsposition anstreben. Die Umfrage wurde im Rahmen eines umfassenden „Diversity-Konzeptes“ durchgeführt, mit dem die Allianz in den nächsten Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen legen will.


