AFPA: Neuer Branchenverband vertritt Österreichs Finanzdienstleister und unabhängige Berater in Brüssel
(ac) Um mehr Einfluss auf künftige Richtlinien der EU nehmen zu können, wurde der Interessenverband Austrian Financial & Insurance Professionals Association gegründet. Die Vermittler-Plattform präsentierte ihren aus sechs Branchenprofis bestehenden Vorstand und erläuterte ihre Ziele.
Vorschriften bestimmten die tägliche Arbeit von Finanzberatern und Versicherungsvermittlern in Österreich. Ihren Ausgangspunkt hätten diese Richtlinien alle in Brüssel, die dann von den EU-Mitgliedsstaaten in Form von Gesetzen und Verordnungen umgesetzt werden müssten. Eine Studie unter 1.087 Beratern in sieben EU Ländern zeige, dass bereits mehr als die Hälfte der Arbeitszeit von Vermittlern in bürokratische Tätigkeiten investiert werde.
AFPA sehe sich hier als Informationsdrehscheibe, um aktiv Wissen aus Brüssel nach Österreich und umgekehrt Standpunkte aus Österreich zur EU-Kommission und ins Europäische Parlament zu bringen. Märkte und Gesetze in der EU seien nicht einheitlich und daher auch nicht vergleichbar. AFPA vermittle die Besonderheiten des österreichischen Marktes der EU-Kommission, damit diese bei der Erstellung von Richtlinien berücksichtig werden können. Für den Gesetzgeber in Österreich biete AFPA bei der Umsetzung europäischer Richtlinien seine Expertise für den gesamten Vermittlermarkt an. AFPA ist durch FECIF, dem europäischen Dachverband der unabhängigen Finanzberater, in die EU Finanzmarktregulation eingebunden.
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